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Aktuelles • Newsarchiv :: 2014/2015 · Allgemeines
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Fortbildungsveranstaltung der "Starken Schulen"


„Starke Schulen“ an der Grund- und Werkrealschule Achern
Fortbildungsveranstaltung der Gemeinnützigen Hertie- Stiftung

Die als dritter Landessieger Baden-Württemberg im Jahr 2013 beim Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gekürte GWRS Achern veranstaltete dieser Tage eine bundesweit ausgeschriebene Fortbildung. Alle Schulen, die sich diesem Wettbewerb, der alle zwei Jahre durchgeführt wird, stellen, können an Veranstaltungen, Fortbildungen und Netzwerkgesprächen teilnehmen. Gesteuert werden diese von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die auch den Wettbewerb organisiert.

Nachdem sowohl die Schulleitung als auch Mitglieder des Kollegiums bereits mehrere Siegerschulen besuchten, regen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen pflegten, fand nun in Achern eine Fortbildung satt, bei der die Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein, Thüringen, dem Saarland und Hessen das Profil sowie die pädagogische Ausrichtung der Schule kennen lernten. Ein Schwerpunkt lag auf der Schulentwicklung hin zur Gemeinschaftsschule, aber auch auf dem Leitbild, das die Stärkung der Schülerpersönlichkeit in kultureller Vielfalt beinhaltet.

Nachdem die Gäste durch Schulleiter Edgar Gleiß über das Schulsystem, im Besonderen über die Schularten Werkrealschule  und Gemeinschaftsschule aufgeklärt worden waren, konnten sie zunächst die GWRS Achern kennenlernen. Nach Fakten und Zahlen und einem Schulhausrundgang referierte Klaus Pflüger als Leiter der Arbeitsgruppe „Schulentwicklung – Gemeinschaftsschule“ über den Weg, den die Schule bereits zurückgelegt hat. Von der Feststellung des Ist-Standes bis hin zur Erstellung des Pädagogischen Konzepts, das für die Bewerbung unabdingbar ist, und den Umsetzungen im Unterricht gab er einen kurzen Abriss, so dass die Gäste einen ersten Eindruck erhielten von dem, was sie in den Hospitation in den Klassen zu erwarten hatten.
Von der ersten bis zur neunten Klasse öffneten sich die Klassenzimmertüren. Es konnten individuelle und kooperative Lernphasen in verschiedenen Fächern beobachtet werden, ein Einblick in die Lerntagebücher, in die Lernchecks, die zur Diagnose des Leistungsstandes eines jeden Schülers durchgeführt werden, in die Organisation der Materialien, die auf drei Niveaustufen zur Verfügung gestellt werden, konnte genommen werden. Im Technikraum wurde ein Projekt mit der Firma STOPA vorgestellt, bei dem Auszubildende mit  Ausbildungsleiter Stephan Hess mit den Schülern an der Metallverarbeitung arbeiteten.
Am Nachmittag fanden verschiedene Workshops zu Schwerpunkten der pädagogischen Arbeit statt. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Berufswegeplanung, die von Klasse 5 bis 10 einen großen Stellenwert an der Werkrealschule hat und neben vielen Projekten unter anderem von Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen der Umgebung bereichert wird. Uta Vogel, Personalchefin der Firma Hodapp und Mitglied des Kiwanis-Clubs, berichtete vom Einsatz der Clubmitglieder beim Bewerbertraining und weiteren, sich daraus entwickelten Projekten.
In weiteren Workshops wurde das Methodencurriculum, das Regelwerk, die Maßnahmen zur Persönlichkeitsstärkung vorgestellt. Besonders interessiert zeigten sich die Besucher von der Umsetzung der Gemeinschaftsschulkonzeption und dem organisatorischen Rahmen. Die klaren Strukturen, die von der ersten bis zur zehnten Klasse durchgängig umgesetzt werden, wurden als ein herausragendes Element der pädagogischen Arbeit erfahren. Dass der Schüler im Mittelpunkt steht, das Leitbild der Schule „Stärken stärken und Schwächen schwächen“ gelebt wird, wurde von den Teilnehmern der Fortbildung bestätigt. Neben allem Fachlichen beeindruckte auch an diesem Tag die äußerst gute Atmosphäre, die Offenheit und Freundlichkeit der Schüler.

Die Pausengespräche, die sich sowohl aus den Unterrichtsmitschauen als auch den Workshops entwickelten,  gestalteten sich als höchst interessant und gewinnbringend. Erfahrungen aus den unterschiedlichen Bildungssystemen der verschiedenen Bundesländer wurden ausgetauscht, Gemeinsamkeiten und Unterschiede angesprochen. Gerade da alle Teilnehmer, sowohl die Gäste als auch die ausrichtende Schule, von Einrichtungen stammen, die in ihrer pädagogischen Ausrichtung herausragende Arbeit leisten, nicht davor zurückschrecken, unkonventionelle Wege zum Wohle der Schüler zu beschreiten, wurde diese Veranstaltung für alle Beteiligten zu einem Gewinn.

Bilduntertitel: Zur Begrüßung der Fortbildungsteilnehmer spielte die Bläserklasse unter Leitung von Marina Cicciarella








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