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Bericht zum Tag der offenen Tür
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 Tag der offenen Tür

Viele interessierte Eltern fanden mit ihren Kindern am Samstag den Weg zur Grund- und- Werkrealschule Achern um sich nunmehr nach dem Informationsabend einen Einblick in den Schulalltag der Gemeinschaftsschule zu verschaffen, die im September 2015 mit der fünften Jahrgangsstufe starten wird. Somit wurde eine umfassende Informationsgrundlage zur Entscheidung welche Schulart die richtige für das Kind ist, geschaffen.
  
Schüler der fünften Klassen, die bereits in diesem Schuljahr Erfahrungen im individuellen Lernen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gesammelt haben, zeigten eindrucksvoll, wie selbständig sie mit ihren Lernwegeplänen umgehen und wie sie damit arbeiten. Den Besuchern standen sie Rede und Antwort, erklärten den Aufbau ihres Portfolios, zeigten den Orientierungsplan und wie sie ihr Arbeitsmaterial nach dem Eingangscheck jeder Lerneinheit auf ihrer Niveaustufe finden und organisieren. Auch über das Lerncoaching, in dem die Schüler regelmäßig Entwicklungsgespräche mit ihrem Lehrer führen, konnten die Schüler nur Positives berichten. „Es ist schön, mit meinem Lehrer über meinen Lernfortschritt zu sprechen, gemeinsam zu schauen, was schon toll läuft und wo ich mich noch steigern kann.“, erzählte eine Schülerin begeistert, „Durch die Coachinggespräche  verstehen sich Lehrer und Schüler viel besser.“ Einer ständigen Unter- beziehungsweise Überforderung kann durch diese enge Begleitung im Lernprozess entgegengewirkt werden, die passgenau Förderung bzw. Forderung für jeden Schüler wird gewährleistet. Durch das Schülerportfolio wird das Lernen transparent und die Eltern wissen immer, wo ihr Kind gerade steht, sind in den Prozess eingebunden als wichtige Partner.

Auch das neue Raumkonzept, in dem schnell von individuellen Phasen mit eigenem Arbeitsplatz zu Partner- oder Gruppenarbeitsplätzen umgebaut werden kann, wurde vorgestellt. Besonderes Interesse galt der interaktiven Tafel und dem Einsatz der Tablets, die immer mehr Einzug in das Lernen finden werden. Gerade wird ein Computerprogramm getestet, in dem jeder Schüler seine individuellen Aufgaben findet und gezielt bearbeiten kann.

Neben den Klassenzimmern führte eine Schulhausrallye in die Fachräume der Gemeinschaftsschule. Im Technik-, Physik-, Hauswirtschaftsraum warteten Mitmachaktionen auf die jungen Besucher, die die neuen Fächer spielerisch kennen lernen konnten. Im Musikraum konnte man die Instrumente der Bläserklasse ausprobieren, im Ganztagsgebäude ermunterte ein kleiner Geschicklichkeitsparcours mit Kletterwand und Slackline, aufgebaut vom Schulsozialarbeiter Timo Graf,  zum Mitmachen. Des Weiteren konnte der Ruheraum, das Schülercafé und die weiteren Räumlichkeiten der Ganztagsschule besichtigt werden.

Blieben noch Fragen, standen Schulleiter Edgar Gleiß, Konrektorin Sabine Riehle, die Lehrer der Fünftklässler sowie die Mitglieder der Schulentwicklungsgruppe unter Leitung von Klaus Pflüger gerne zu Gesprächen bereit. Dieses Angebot wurde rege wahrgenommen. Dabei wurde vor allem angesprochen, dass die Schüler immer noch in einem Klassenverband arbeiten, jedoch durch einen Check zu Beginn der Lerneinheit ermittelt wird, auf welchem Niveau jedes Kind arbeitet. So bearbeitet der eine Schüler Aufgaben im Hauptschul-, der andere im Realschulniveau und wieder ein anderer im gymnasialen Niveau. Ist ein Kind besonders fit in Mathematik, wird es in diesem Fach auf einem höheren Niveau arbeiten, wie in Deutsch, wo es vielleicht noch Schwierigkeiten hat. Der Schüler wird somit in keinem Fach unter- bzw. überfordert, sondern wird entsprechend seinem momentanen Stand gefördert und gefordert. Grundlage für die Arbeit in der Gemeinschaftsschule ist der Bildungsplan, der zur Mittleren Reife führt und damit dem Realschulbildungsplan entspricht. Ziel ist den möglichst höchsten Abschluss für jedes Kind zu erreichen, was jedoch nicht bereits durch die Schulwahl nach der Klassenstufe vier festgelegt werden muss, sondern sich an der persönlichen Entwicklung über die Jahre in der Sekundarstufe zeigt.
Dies ist auch das stärkste Argument für die Anmeldung an die  Gemeinschaftsschule, dass nicht bereits im vierten Schuljahr entschieden werden muss, welchen Abschluss der Schüler anstrebt. Es wird sowohl der Haupt- als auch der Realschulabschluss angeboten und auf den Übertritt auf das Gymnasium nach Klasse 10 vorbereitet. Um dies zu garantieren wird das Lehrerkollegium durch Lehrkräfte aus dem Realschulbereich und dem Gymnasium verstärkt. Hat ein Schüler Schwankungen in die eine oder andere Richtung, muss nicht die Schule gewechselt werden, die sozialen Kontakte bleiben erhalten.

Die Eltern nutzten diesen Tag der offenen Tür sehr intensiv und nahmen die Chance wahr, diese neue Schulart gut kennen zu lernen. Es ist erfreulich, dass die Entscheidung, welche weiterführende Schule das Kind besuchen wird, auf einer breiten Informationsbeschaffung basiert und nicht leichtfertig getroffen wird. Bei den Besuchern war deutlich zu spüren, dass das Wohl des Kindes auf jeden Fall im Vordergrund steht.

 

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